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Insights

Drei Jahre Innovation: Wie spielbasiertes Training die NHS-Trusts im Nordwesten Englands verändert hat

Innerhalb von drei Jahren haben mehrere NHS-Trusts im Nordwesten Englands das Training ihrer Belegschaft mit bemerkenswertem Erfolg neu aufgestellt.

Jonathan Moffett

Veröffentlicht am · Aktualisiert am

Mit spielbasierten Simulationen haben diese Trusts ihre Trainingsprozesse verschlankt, das Selbstvertrauen ihrer Mitarbeitenden gestärkt und die Patientenversorgung verbessert – ohne je Abstriche bei den klinischen Standards zu machen.

Was haben wir in dieser Zeit gelernt? Und wie lassen sich diese Erkenntnisse auf andere Bereiche des Gesundheitswesens übertragen?

Lektion 1: Training muss sich an die Realität im klinischen Alltag anpassen

Für Mitarbeitende im NHS ist Zeit immer knapp. Lange Schichten und ständige Anforderungen führen dazu, dass langwierige klassische Präsenzschulungen selten praktikabel sind und kaum im Gedächtnis bleiben.

Deshalb setzen die NHS-Trusts im Nordwesten auf die flexiblen Mobile-first-Trainingslösungen von Attensi, die sich in den Alltag an der Front des Gesundheitswesens einfügen.

Das Training ist in kurze Module aufgeteilt (oft nur 3–5 Minuten lang). So lernen die Mitarbeitenden in überschaubaren Einheiten – in Pausen, zwischen zwei Aufgaben oder in ruhigeren Momenten während der Schicht.

Ein Chief Nursing Information Officer aus der Region erklärt:

„Bei 12-Stunden-Schichten haben Pflegekräfte schlicht keine Kapazität für lange Präsenzschulungen. Mit kurzen, motivierenden Modulen, die sich unterwegs absolvieren lassen, stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeitenden ihre Fähigkeiten weiterentwickeln, ohne dass die Patientenversorgung darunter leidet.“

Fazit: Mit flexiblen Microlearning-Formaten trainieren Mitarbeitende, ohne von ihrer eigentlichen Aufgabe abgezogen zu werden – der Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Lektion 2: Simulierte Umgebungen schaffen echtes Selbstvertrauen

Für viele Trusts im Nordwesten war die Möglichkeit, reale Umgebungen zu simulieren, ein echter Gamechanger. Weil realistische Arbeitsumgebungen virtuell nachgebildet werden, üben Mitarbeitende Fähigkeiten und Abläufe ohne Angst vor möglicherweise tödlichen Fehlern.

Was vielen Trainings im Gesundheitswesen bisher gefehlt hat, ist der so wichtige klinische Kontext. Mit Simulationen wendet medizinisches Fachpersonal sein Wissen in realistischen klinischen Situationen an – von der Aufnahme und Triage über Diagnose und Behandlung bis zur Entlassung. In vielen Fällen bleibt das Wissen heute besser hängen, weil die Teilnehmenden das Gelernte deutlich schneller anwenden als in eher statischen Präsenzschulungen. Stoßen sie auf ein Szenario, bei dem sie ihr Wissen auffrischen müssen, spielen sie die Simulation einfach noch einmal.

Dieses spielerische Simulationstraining verbessert die Schulung an IT-Systemen wie der elektronischen Verordnung (EPMA) oder beim Erlernen neuer Routinen. Alle bieten einen geschützten Raum, in dem Mitarbeitende ihre Fähigkeiten üben, wiederholen und verfeinern.

Ein Digital Training Coordinator eines Trusts im Nordwesten berichtet:

„Durch simulationsbasiertes Training konnten unsere Mitarbeitenden in einer risikofreien Umgebung üben und so Sicherheit im Umgang mit zentralen digitalen Systemen gewinnen. Damit waren sie bereit, das Gelernte sicher und wirksam in der Arbeit mit Patientinnen und Patienten anzuwenden.“

Fazit: Realistisches, praxisnahes Üben in simulierten Umgebungen baut die Fähigkeiten und das Selbstvertrauen auf, die man unter realen Bedingungen braucht.

Lektion 3: Kompetenz messen, nicht nur Teilnahme

Bisher wurde der Erfolg von Trainingsprogrammen im NHS an der Teilnahmequote gemessen – also daran, wie viele Mitarbeitende zu einer Schulung erschienen sind oder ein E-Learning-Modul abgeschlossen haben. Die Trusts im Nordwesten haben ihren Fokus jedoch auf eine weitaus aussagekräftigere Kennzahl verlagert: Kompetenz.

Indem sie die Leistung verfolgen und das Verständnis prüfen, messen diese Trusts, wie gut die Mitarbeitenden die Inhalte aufnehmen und in der Praxis anwenden.

Mit diesen Daten erkennen sie Wissenslücken und ergreifen gezielte Maßnahmen, damit alle Mitarbeitenden voll kompetent sind.

Eine Führungskraft eines Trusts beschreibt die Wirkung so:

„Kompetenz statt nur Teilnahme zu messen, war ein echter Gamechanger. Zum ersten Mal konnten wir nicht nur sehen, wer das Training abgeschlossen hatte, sondern auch, wer es tatsächlich verstanden hatte und anwenden konnte. Mit diesem Einblick konnten wir Lücken schließen und sicherstellen, dass niemand zurückbleibt.“

Fazit: Kompetenzorientiertes Training stellt sicher, dass Mitarbeitende wirklich darauf vorbereitet sind, das Gelernte anzuwenden, statt nur ein Häkchen zu setzen.

Lektion 4: Engagement treibt Beteiligung und Erfolg

Mitarbeitende für Training zu begeistern, ist im NHS eine Dauerherausforderung. Viele Trusts im Nordwesten haben jedoch festgestellt, dass gamifiziertes Training das Lernen unterhaltsam macht und zur aktiven Beteiligung anregt.

Durch interaktive Elemente wie Punkte, Ranglisten und personalisierte Avatare ist Training mehr als eine Pflichtaufgabe – es ist zu einem motivierenden Erlebnis geworden, das Spaß macht.

Eine leitende Radiologiefachkraft am Clatterbridge Cancer Centre schildert ihre Erfahrung:

„Das Training fühlte sich an wie ein Spiel. Es war interaktiv und personalisiert, mit einem Avatar, der aussah wie ich. Ich war völlig in das Training vertieft und hatte richtig Spaß daran, die Module abzuschließen.“

Teilweise hat die Gamification sogar einen gesunden Wettbewerb unter den Mitarbeitenden ausgelöst, die versuchen, die Punktzahlen der anderen zu übertreffen. Diese freundschaftliche Rivalität hält Teams engagiert und motiviert, ihr Training abzuschließen.

Fazit: Motivierendes, gamifiziertes Training fördert die aktive Beteiligung und macht Lernen zu einer positiven, lohnenden Erfahrung.

Lektion 5: Personalisierung wird einer vielfältigen Belegschaft gerecht

Die Belegschaft des NHS ist vielfältig: Die Mitarbeitenden decken ein breites Spektrum an Rollen, Lernstilen und Anforderungen an Barrierefreiheit ab.

Viele Trusts im Nordwesten haben ihr Training erfolgreich personalisiert, damit es inklusiv und für alle Mitarbeitenden wirksam ist.

So bieten sie Training in mehreren Formaten an – visuell, auditiv und kinästhetisch –, um unterschiedlichen Lernpräferenzen gerecht zu werden. Dieser Ansatz unterstützt auch Mitarbeitende mit besonderen Bedürfnissen, sodass alle Zugang zum Training haben und davon profitieren.

Naomi Fraser, Information Governance Manager am Clatterbridge Cancer Centre, schildert ihre Sicht:

„Personalisiertes Training hat uns enorm viel Zeit gespart. Wir mussten dieselben Inhalte nicht auf drei verschiedene Arten vermitteln, um unterschiedlichen Lernstilen gerecht zu werden – das Training selbst hat sich an die individuellen Bedürfnisse angepasst. Es war motivierender und viel wirksamer.“

Fazit: Personalisiertes Training sorgt für Inklusion und schöpft das Lernpotenzial einer vielfältigen Belegschaft voll aus.

Lektion 6: Training, das sich an echten Prioritäten orientiert, verbessert die Patientenversorgung

Im Kern sollte jedes Training im NHS die Patientenversorgung verbessern. Indem sie sich auf Prioritäten aus der Praxis konzentrieren – etwa die sichere Nutzung digitaler Systeme oder schlankere Abläufe mit Patientenkontakt –, stellen die Trusts im Nordwesten sicher, dass ihr Training eine direkte und messbare Wirkung hat.

So hilft das Training an IT-Systemen wie Meditech den Mitarbeitenden, effizienter zu arbeiten, Termine zu verkürzen und mehr Patientinnen und Patienten zu behandeln.

Eine Fachkraft aus der Radiologie erklärt, was dieser Fokus auf praktische Ergebnisse bewirkt hat:

„Das Training hat mir gezeigt, wie ich Meditech effektiver nutze. Ich habe die Termindauer auf etwa 10–12 Minuten verkürzt. So kann ich mehr Patientinnen und Patienten behandeln und jeden Tag mehr Menschen helfen.“

Fazit: Training sollte immer an den operativen Zielen ausgerichtet sein, damit Mitarbeitende das Gelernte nutzen, um Behandlungsergebnisse und Effizienz zu verbessern.

Eine Blaupause für erfolgreiches Training im NHS

Die Erfahrungen der NHS-Trusts im Nordwesten liefern wertvolle Erkenntnisse für andere Trusts und Organisationen, die ihre Trainingsprogramme verbessern wollen.

Mit ihrem Fokus auf Flexibilität, praxisnahes Üben, Kompetenz, Engagement, Personalisierung und patientenorientierte Ergebnisse haben diese Trusts eine Blaupause für den Erfolg geschaffen.

Während sich der NHS laufend auf neue Herausforderungen einstellt, sorgen diese Methoden dafür, dass Mitarbeitende in ihren Rollen sicher, kompetent und gut unterstützt sind – bei gleichbleibend höchsten Standards in der Patientenversorgung.

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Autor

Jonathan Moffett im dunkelblauen Anzug vor einer petrolfarbenen Wand mit geometrischem Muster
Jonathan MoffettVP Sales & Business Development | Attensi

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